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Lebkuchenstadt Nürnberg Seit dem Mittelalter ist Nürnberg die "Hauptstadt" der Lebküchner. Die wichtigsten Handelsstraßen führten durch die freie Reichsstadt und brachten die exoti- schen Gewürze ins Frankenland, die bienenreichen Wälder rund um die Metropole lieferten den Honig. Schon sehr früh, nämlich im 17. Jahrhundert, einigten sich die Nürnberger Lebküchner auf ein "Reinheits- gebot" für ihre Produkte und seither gilt ein hoher Qualitätsstandard für Nürnberger Oblaten-Lebkuchen. Das Juwel unter den Lebkuchen ist der "Elisen" Lebkuchen. Sein Name geht auf das 15. Jahrhundert, auf Elise, die Gattin des Burggrafen Friedrich, zurück. Sie war die Stammutter des deutschen Kaiserhauses der Hohenzollern. Die Besonderheit dieses wahrhaft "fürstlichen" Nürnberger Lebkuchens sind seine Zutaten: erlesene Gewürze, mindestens 25% Mandeln und Haselnüsse und höchstens 10% Mehl ( sind gesetzlich vorgeschrieben! ). Die Nürnberger "Elisen"Lebkuchen von Fraunholz werden gänzlich ohne Mehl gebacken und enthalten über 40% Mandeln und Nüsse! Man schmeckt's! |